Über Duft

Noch bevor ein neugeborenes Kind seine Mutter erkennen kann, nimmt es ihren Geruch wahr. Über Düfte und Aromen differenzieren wir unsere Umwelt und bewerten unser Umfeld – Dinge, Räume, Menschen. Schneller als Sehen, Hören und Fühlen übermittelt der Geruchssinn Botschaften ans Gehirn. Warum? Weil er als einziger Sinn direkt mit dem limbischen System verbunden ist. Dort entstehen Emotionen und werden – verknüpft mit Erinnerungen – gespeichert. Die Erinnerung an Düfte und Aromen überrascht uns in ihrer Präzision manchmal selbst.

Über die reine Duftwahrnehmung hinaus haben bestimmte Duftmoleküle weitergehende Wirkungen. Neueren Studien zufolge können manche von ihnen Pheromonrezeptoren aktivieren und wirken so attraktivitätssteigernd. Andere können beruhigen, aktivieren oder das Temperaturempfinden beeinflussen. Geruchsneutrale Umgebungen oder Materialen gibt es nicht.

Diese vielfältigen Wirkungsebenen machen Duft zu einem universell einsetzbaren Instrument für die Kommunikation – einem Gestaltungsmittel, das Eigenschaften vermittelt, Gefühle entstehen lässt, Differenzierung schafft und unvergesslich ist.

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